Kräuter und Gewürze sind sehr beliebt nicht nur in der menschlichen Küche, auch bei Hunde können Sie Ihre Wirkung entfalten. Naturheilkräuter sind keine Medizin, können aber den Körper unterstützen. Wichtig!!!! Die meisten Kräuter sind selten zum Dauergebrauch geeignet und sollten nie länger als 3 Monate durchgehend verfüttert werden. Dann Bitte einen Pause von 1-2 Wochen einlegen. Zur Immunsytemstärkung können gewisse Kräuter wöchentlich als Nahrungsmittelergänzung verfüttert werden. Auch kommt es auf die Menge an, oft reicht auf 10kg Gewicht des Hundes ein halber Teelöffel getrocknetes Kraut oder als Tee gebrüht. Du kannst aber auch viele Kräuter frisch verwenden. Das Chlorophyll der grüne Farbstoff von den Pflanzen hat antioxidative Eigenschaften fordert Wundheilung und Entgiftung.
Es gilt immer bei bei Medikamenteneinnahme vorher mit dem Tierarzt Rücksprache zu halten ob sich diese mit den Kräuter (z.B. Mönchspfeffer)verträgt.
Chlorophyll ist ein natürlicher Farbstoff in allen grünen Pflanzenteilen und Algen und für die Photosynthese verantwortlich. Für den Hund hat es heilende und gesundheitserhaltende Wirkung.
Die meisten Kräuter wirken nicht sofort sondern brauchen Ihre Zeit, meist ab der 3.Woche, bis sie Ihre volle Wirkung entfalten. Nun nachfolgen einige Kräuter mit kurzer Beschreibung, Alle Kräuter können hier nicht beschrieben werden.
Oregano: Hilft den Magen-Darmtrakt da appetitanregend und Verdauungsfördernd, Wirkt beruhigend, antibakteriell und cholesterinsenkend. Wird auch gerne bei Husten, da schleimlösend verwendet. Unterstützung bei Darmparasiten
Mariendistelsamen: Unterstützt die Leber, Galle und Milz. wird auch gerne als Öl verabreicht.
Hagenbuttenpulver: Reich an natürlichen Antioxidanten, Carotinoiden, enthält viele Mineralstoffe und Vitamin C, B, K. Es hilft der Verdauung und der Nieren, hemmt Entzündungsmediationen. Ein wahres Superfood. Unterstützung bei Darmparasiten
Weißdorn: Stärkt das Herz und die Leberenzymaktivität. Es unterstützt auch bei Diabetes und Übergewicht. Wird gerne älteren Hunden zur Stärkung gegeben.
Brennnessel: Bevorzugt die jungen Triebe verwenden. Wie Spinat gekocht oder getrocknet verwenden. Gilt als natürliches Antihistamin für Allergien, Blutreinigend, Entzündungshemmend, Gut für Augen, Haut und Immunsystem. Spült Niere, Harnwege und Blase durch. Vorsicht bei Nierenprobleme, Vitamin K, B, C, Silizium, Zink, Eisen, Kalzium, Magnesium
Fenchel: Frisch oder Samen, dies sollte aber vorher im Mörser zerkleinert werden. Bei Blähungen und Verdauungsprobleme, Atemprobleme, Beruhigend, Reich an Vitamin C, A, K, E, B
Löwenzahn: getrocknet, Frisch die Blüten, Blätter. Enthält wichtige Bitter.- und Gerbstoffe, gut für Magen, Galle, Niere, Leber und Bauchspeicheldrüse, Harntreibend
Thymian: Antibakterielle Eigenschaften, gut für die Atemwegen, Beruhigend für Magen Darm, Unterstützung bei der Entwurmung, für eine gesunde Darmflora
Mönchspfeffer: beruhigt, entspannt und reguliert die Hormone, bei kastrierten Hunden (Rüden und Hündinnen) die hormonell im Ungleichgewicht sind, reduziert den Trieb bei intakten Rüden auf läufige Hündinnen, Makierverhalten, bei Scheinträchtigkeit, Hormonell bedingter Harninkontinenz oder Haarausfall, hilft ängstlichen und hyperaktivengen Hunden zu mehr Gelassenheit. gemörsert oder gemahlen verwenden. Es reicht hier eine Messerspitze am Tag für 10kg Hund, Wirkung wird erst nach Wochen sichtbar, nicht länger als 6 Monate geben, dann unbedingt pausieren.
Teufelskralle: Hält den Stoffwechsel dank Harpagosid & Harpagid von Sehen, Bänder und Gelenke aufrecht. Hilft bei Entzündungen, ist abschwellend, gut für Gelenksprobleme, Arthrose, Spondylose und Arthritis
Melisse: wirkt auf das zentrale Nervensystem beruhigend, baut Stress ab, gut für Magen, besonders gut für ängstliche und nervöse Hunde geeignet.
Rosmarin: Stärkt das Herz, fördert die Durchblutung, Wirkt entzündungshemmend, enthält Antioxidanten, gut für Gelenke, bei Verdauungsprobleme.
Salbei: Gut für die Atemwege, Zahnstein, reguliert die Darmfunktion, Blähungen, Galle. Unterstützt die Fettverdauung
Sanddorn: Sehr hoher Vitamin C Gehalt, Omega3 und 6 Fettsäuren hilft bei Gelenksbeschwerden, zur Stärkung der Immunabwehr, Gut für die Haut bei Ausschlägen, Verletzungen und Verbrennungen. Fördert Verdauung, senkt das Krebsrisiko
Kurkuma: Fördert die Verdauung, Gallenfluss und Leber, wirkt entzündungshemmend, stärkt Blutkreislauf und Immunsystem, gut für die Augen, Hautstoffwechsel, Gelenksbeschwerden
Passionsblume und Baldrian: Wirkt gut gegen Stress, bei Angst, Anspannungen, Unruhe und Schlaflosigkeit
Kamala- Fruchthaarpulver: Wird bei Katzen und Hunden zur Entwurmung eingesetzt. Wirkt bei Spül.-, Faden,-, Band.-, Palisaden.- und Madenwürmer. Stärkt den Darm. Kur: Anwendung 3 Tage 1 Messerspitze pro 10kg Hund, 4 Tage Pause und wieder 3 Tagen anwenden. Wirkt Abführend. Darf nicht bei Welpen anwenden.
Petersilie: Antibakteriell und Pilzhemmend, Stärkt Magen und Darm, Unterstützung bei Darmparasiten. Krampflösend und Harntreibend.
Kamille: beruhigt den Magen Darm, lindert Blähungen, entzündungshemmend, entkrampfend, antibakteriell.
Ingwer: Entzündungshemmend, Antibakteriell, reich an Antioxidanten, fördert die Durchblutung, verbessert die Herzgesundheit.
Es gibt noch sehr viel mehr an hilfreichen Kräutern, dies hier ist nur ein kleiner Auszug von den wichtigsten Kräutern.